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Adieu Sommer - Willkommen Herbst

herbstblaetterAuf meiner Hitliste der schönsten Herbstlieder steht ganz oben und unangefochten: Les feuilles mortes, das Lied in welchem die abgestorbenen Laubblätter des Herbstes besungen und Erinnerungen an eine alte Liebe geweckt werden.  Joseph Kosma hat dieses Chanson geschrieben, unter Verwendung eines Gedichtes von Jacques Prévert. Es war ursprünglich für Yves Montant in Marcel Carnés Film "Les portes de la nuit" (1946) komponiert worden. Joseph Kosma schrieb die Filmmusik, Jacques Prévert das Drehbuch.

Erste Aufnahmen auf Platten entstanden mit Caura Vaucaire und Marianne Oswald, 1947 folgt eine Aufnahme mit Jacques Douaimit, später mit Edith Piaf, Juliette Gréco und anderen bekannten Sängern und Sängerinnen der damaligen Zeit.  John Mercer übertrug 1949 das Chanson ins Englische und veröffentlichte eine erste Aufnahme mit Jo Stafford, allerdings mit mässigem Erfolg. Erst die Pianoversion von Roger Williams schaffte es zum Number One Hit, worauf zahlreiche Coverversionen folgten. Ebenso entwickelte sich "Autumn Leaves", auch "Falling Leaves" betitelt, zum Jazz-Standard, erste Plattenaufnahmen mit Artie Shaw, Eroll Garner, Stan Getz und anderen Jazzgrössen.

Einige Versionen sind im Shop gelistet und ich hoffe, sie gefallen Ihnen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst
Ihre Musikmamsell

Hier geht es zu den Schellacks, betitelt: Les feuilles mortes

Hier sind die Schellacks mit dem Titel Autumns Leaves bzw. Falling Leaves

Die kleinen Schmucken

verkaufsladen nadelnSie machen sich gut: die Grammophon-Nadeldöschen aus Blech, ausgestellt in der Sammlervitrine, auf dem Trichtergrammophon oder in den Regalen des antiken "Verchäuferliladens". Eine kleine Auswahl alter, gebrauchter Döschen, leer oder noch mit ein paar Dutzend Nadeln bestückt, finden Sie im Shop, ebenfalls im Verkauf: versiegelte Dosen mit empfehlenswerten Nadeln für Ihre kostbaren Schellacks.
Hier geht es zum Angebot 
Und das sind die neu gelisteten Platten der Woche

Dieser Bäcker ist Kult

baeckerei zuerre ausschnittEs war die Rolle seines Lebens: Emil Hegetschweiler als Bäcker Zürrer im Film "Bäckerei Zürrer" von Kurt Früh.

Die Rolle wurde dem gelernten Bäcker-Konditor von Kurt Früh auf den Leib geschrieben. Bevor «Hegi» als Kabarettist und Volksschauspieler berühmt wurde, übernahm er 1917 die väterliche Konditorei im Herzen von Zürich, an der Spiegelgasse, und eröffnete 10 Jahre später einen Filialbetrieb, die «Konditorei Helmhaus» mit Tea-Room, das ein beliebter Künstlertreffpunkt wurde.

Kurt Frühs Tragikomödie «Bäckerei Zürrer» von 1957 war der erste Schweizer Film, der das Zusammenleben in einer modernen urbanen und multikulturellen Gesellschaft thematisierte und gilt als bedeutendster Film der 1950 bis 1960er Jahre, als Meilenstein des alten Schweizer Films. Unvergessen auch Ettore Cella in der Rolle des «Marronibraters» Renzo Pizzani, Margrit Winter als Trudi Zürrer, Peter Brogle als Heini Zürrer und Walter Morath als Richard Zürrer. Nicht nur die authentischen Szenen an der Zürcher Langstrasse sind grossartig, für Freunde des Radrennsports sind auch die Aufnahmen von der «Offenen Rennbahn» in Zürich-Oerlikon (Heini Zürrer träumt von einer Karriere als Radrennfahrer) ein Genuss.

Die Musik zum Film komponierte übrigens Walter Baumgartner, der als Orchesterleiter, Arrangeur und Komponist auf unzähligen Schellackplatten vertreten ist, das Lied «Herr Lehmann» wurde von Baumgartners Frau, Helen Vita, gesungen.

Den Film-Soundtrack hat die Musikmamsell auf Vinyl, auf Schellack gibt es ein Wiederhören mit Emil Hegetschweiler  als «Temperli». Diese in den 1930ern/40ern von Emil Hegetschweiler selbst geschriebenen und interpretierten Sketches waren äusserst beliebt.

Hier sind die "Temperli"-Sketches.

Und hier geht es zu weiteren Aufnahmen mit Emil Hegetschweiler im Plattenladen

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