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Liberace - US Starpianist und Entertainer

liberace portraitEr galt als bestbezahlter Entertainer, verdiente mehr als etwa Frank Sinatra, Elvis Presley oder die Beatles: LIBERACE, der exzentrische, klavierspielende, Paradiesvogel. Seine Shows in Las Vegas sollen legendär gewesen sein, wie er in seinem weissen Rolls Royce Phantom auf die Bühne gefahren wird, pelzverbrämt mit langer Schleppe, Klunker, Glamour, alles üppig, schrill. Die Fans haben ihm zugejubelt. Seine TV-Shows in den 1950ern waren Strassenfeger.

Geboren wird er 1919 in West Allis, Wisconsin, als Wladziu Valentino Liberace, Sohn einer Polin und eines Italieners. Schon früh zeigt sich seine grosse Musikalität. Er gilt als Wunderkind, geniesst eine klassische Klavierausbildung, studiert Musik, spielt als Jugendlicher in Bands und hat als Solist klassische Auftritte. In den 1950ern gewinnt er mehrmals den Preis als «schnellster Klassikpianist der USA» und wird gar als schnellster Pianist der Welt bezeichnet. Seine musikalische Ausrichtung in seinen Shows - er mischt Klassik und Pop, spielt Klavier, singt, plaudert - kommt beim Publikum an: er ist der grossartige Entertainer!

Sein Leben wurde 2013 vom Regisseur Steven Soderbergh verfilmt mit Michael Douglas und Matt Damon in den Hauptrollen. Es geht im Film um die Beziehung von Liberace zu seinem Lebensgefährten Scott Thorson. Liberace verleugnete zeitlebens seine Homosexualität, wohl in der Annahme, dass in der damaligen Zeit ein Outing seiner Karriere schaden würde. Er bezeugte sogar vor Gericht unter Eid, er sei nicht homosexuell. Liberace starb 1987 im Alter von 67 Jahren an den Folgen von Aids.

Am 16. Mai 2019 jährt sich Liberaces 100. Geburtstag. Auf Schellack hören Sie einige seiner frühen Aufnahen. Und ebenfalls erhältlich: zwei Alben mit Liberaces Portrait auf dem Cover.

Hier geht es zu den Liberace-Platten und den Mai-Neueinstellungen.

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