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La Paloma - für immer und ewig

la paloma "La Paloma" gilt als die Komposition, die weltweit am meisten gespielt, arrangiert, als Noten gedruckt, auf Tonträger veröffentlicht und immer wieder anders getextet wird. Es soll über 1000 verschiedene Aufnahmen geben. Das Hawaiiensemble spielt "La Paloma", der Mann an der Drehorgel, das Latin-Ensemble, die Brassband, der Operntenor, die Schlagersängerin, das Salonorchester und andere mehr. Am berühmtesten ist wohl die charismatische Aufnahme von 1944 mit Hans Albers, von Helmut Käutner für den Film "Grosse Freiheit Nr. 7" mit neuem  - für die damalige Nazi-Zeit - subersivem Text versehen, erst nach dem Kriegsende veröffentlicht. Ergreifend schön als spanische Sehnsuchtsmelodie die Platte mit Rosita Serrano aus dem Jahre 1938 mit dem spanischen Originaltext, erfrischend anders das Arrangement von Harry James. "La Paloma" ist bis in die entlegensten Orte dieser Welt verbreitet und wird vielerorts sehr schlicht wie ein Volkslied gesungen. Das Lied ist jedoch keineswegs ein "Traditional",  es ist eine Komposition von  Sebastián de Iradier (* Alava, Spanien, 1809–1865). Er wuchs im Baskenland auf und lebte lange Jahre in Paris. Dort änderte er auf Drängen seines Verlegers seinen Namen auf Yradier, um ihn internationaler machen. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Iradier In Vitoria, der Hauptstadt des Baskenlandes. Zu seinen Ehren erklingt in Vitoria beim Rathaus täglich um 12 Uhr ein Glockenspiel mit "La Paloma". Es wird gesagt, Yradier sei nach Kuba gereist sein und habe sich dort von der kubanischen Habanera inspirieren lassen, "La Paloma" zeige diese Einflüsse. Ob inhaltlich mit Bezug zur Seefahrt oder mit Bedeutung der Sehnsucht nach Liebe, nach Freiheit und Gerechtigkeit - Yradier ist mit diesem Lied ein Ever-Evergreen gelungen und der Erfolg ist ungebrochen.
Hier geht es zur "La Paloma"-Auswahl auf Schellack.

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